Was mich überrascht hat und was mich enttäuschte

 

 

Alle Angaben sind meine eigene Meinung, es kann natürlich sein, dass einige Leser eine andere Ansicht haben.

Oft spielen auch besondere Umstände bei den Beurteilungen eine Rolle, das Wetter, die Begleitung usw. Um den geschätzten Benutzern die Suche nach Orten und Sehenswürdigkeiten zu erleichtern, habe ich einige

Kontakte durch anklicken möglich gemacht. Einfach die hellblauen Zeilen anklicken. Birdy

 

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Überraschungen


Eine mit Dampfloks bespannte Fahrt in Cass auf den Bald Knob in den Bergen von West Virginia. Um die steilen Hänge zu überwinden, geht es mit den Shays über switchbacks nach oben. Die Bahn wurde um 1900 gebaut um bestimmte Holzarten, die zur Papier- verarbeitung gebraucht wurden, ins Tal zu bringen.

Heute fährt die dem Staat gehörende Bahn nur noch für Touristen. 

Shays haben einen speziellen Antrieb um schwere Lasten über steiles Gelände transportieren zu kön-nen.  

Die Roaring Camp and Big Trees Railroad in Kalifor- nien sowie der Loop in Georgetown, Colorado haben auch Shays.

 

http://mountainrailwv.com/tour/cass-scenic-railroad-bald-knob-trip/

 

http://www.roaringcamp.com/

 

https://www.georgetownlooprr.com/


Auf der Suche nach Kachina Dolls aus erster Hand kam ich zur Second Mesa in Arizona. Dort bearbei- tete ein freundlicher Hopi extra für mich eine Figur.

Das "Atelier" befand sich in einer großen, karg einge-

richteten Wohnstube. Die anwesenden Frauen boten mir ein Getränk an. Ich bezahlte das Kunstwerk großzügig.

 

https://www.kachinahouse.com/native-american-katsina-and-kachina-dolls

 

Bei den Zunis in New Mexico fertigte eine Künstlerin

vor meinen Augen ein schönes Schmuckstück. Ich durfte bei der freundlichen Lady sogar filmen, was

von mir ordentlich belohnt wurde.

 

http://www.ashiwi.org/

 


Kaum jemand kennt Branson in Missouri. Es ist die

Show Metropole der USA. Wer Schaus, Musikveran-

staltungen und amerikanisches Entertainment liebt,

ist in Branson richtig. In über 50 Theatern gibt es be-

reits ab 10 Uhr vormittags die ersten Vorstellungen.

Die Theater sind komfortabel ausgestattet und kön- nen mit jeder Weltstadt mithalten. Die Eintrittsprei- se sind human.

https://www.branson.com/ 


Liebhaber von Hummer finden im urigen Lokal abseits der Hochburgen von Nobeltouristen bei Ruth & Wimpys in Maine was ihr Herz begehrt. Sehr preiswert noch dazu. www.ruthandwimpys.com

 

Nicht weit entfernt von Ellsworth, Maine.


Das war für mich als Countrymusic Anhänger eine tolle Überraschung: Mountain View im nördlichen Arkansas. www.yourplaceinthemountains.com/

 

https://www.youtube.com/watch?v=y2K8FymbF2Y&app=desktop 

 

Das ist echte, oldtime Countrymusic. Die Konzerte mit verschiedenen Künstlern finden Freitag und Sonntag statt. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erwartet.

 

Geschichtchen     Interessanter Bericht in der Mitte

 

In der Nähe von Mountain View befinden sich die Höhlen von Blanchard Springs. Ich habe viele Höhlen

gesehen aber diese zählen zu den schönsten.

http://www.blanchardsprings.org/

 

 


Das Cyclorama in Atlanta, Georgia ist für mich als Geschichtsinteressiertem überraschend gut gemacht.

http://www.atlantahistorycenter.com/explore/destinations/atlanta-cyclorama

 


Alljährlich findet Mitte September das berühmte Rodeo in Pendelton, Oregon statt. Ein riesiges Stadion mitten in dem 20.000 Einwohner Ort. Für einen Western Fan ein großes Erlebnis, Paraden, Indianer Pow Wow und viel mehr. 

http://www.pendletonroundup.com/

 

In der Nähe befindet sich das sehr gut gemachte Oregon Trail Visitor Center bei Baker, Oregon.

http://www.trailtenders.org/ 

 

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Im südöstlichen Georgia fand ich die Sümpfe von Okefenokee einen schönen, erholsamen Stopp für ein ein paar Stunden. Lautlos gleitet man auf kleinen Booten über das kristallklare Wasser, vorbei an den Alligatoren.

http://www.okeswamp.com/ 

 

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Die kostenlose Besichtigung von der Nautilus bei New London, Connecticut ist den kurzen Abstecher von der I-95 allemal wert. Das U-Boot fuhr unter dem Nordpol.

http://www.ussnautilus.org/

 

Nicht weit entfernt, inmitten von Laubwäldern ist im Indianerreservat der kolossale Casino Komplex von Foxwood. Allein das gigantische Buffet ist den kurzen Trip wert. Die Ausstattung des Hotels kann mit jedem Luxushotel in Las Vegas mithalten.

www.foxwoods.com

 

 

 


Das war eine Überraschung als ich Ende September nach Carver, Massachusetts zur Preiselbeer Ernte kam. Cranberries werden in den USA und Kanada sehr vielseitig verwendet. Die vielen gefluteten Felder mit den schwimmenden Beeren sind herrliche Foto- und Filmmotive. Cranberries gedeien an Orten mit reichlich Seen in den USA und Kanada. Es gibt keinen Supermarkt oder Tante Emma Laden der nicht  Ocean Spray im Sortiment hat.

https://www.youtube.com/watch?v=YtzBCDaUNJo


Entlang der Küstenstraße 98 in Florida, südlich von der Hauptstadt Tallahassee befinden sich viele Fischer, die zum Fangen von Shrimps ausfahren. An der Straße sind etliche kleine Lokale direkt am Wasser und bieten fangfrische Krustentierchen an. Man kann unterschiedliche Größen und Zuberei- tungsarten wählen, wartet ein paar Minuten und genießt an einem Tisch am Golf von Mexiko.

 


Durch Zufall bin ich in Ocean City, Maryland in ein Festival der Drachenfliegenlasser gekommen. 1000e Drachen am Himmel, das ist schon ein Erlebnis. Auch ohne Festivals kann man ganzjährig Drachen in der meist windigen Luft sehen. Manche sind schöne oder utopische Gebilde.

https://www.youtube.com/watch?v=utu_UktxFGc 

 

 


Die meisten Touristen fahren an den Alabama Hills in der Nähe von Lone Pine ahnungslos vorbei. In die-sen Hügeln mit den bizarren Felsformationen wurden über 500 Filme, Dokumentationen und Werbeaufnahmen gedreht. Man kann durch diese herrliche Naturkulisse mit dem Auto fahren oder wandern, immer am Fuße der Sierra Nevada.

 

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:01-2007-AlabamaHills-07-gungadin.jpg

 

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_films_shot_in_Lone_Pine


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Enttäuschungen


Oft bin ich auf Anraten eines Reiseführers oder einer sonstigen Empfehlung meilenweit gefahren um eine vermeintliche Sehenswürdigkeit zu bestaunen. Bis letztendlich nur ein Reinfall kam, zumindest für mich.

 

So auch die Gedenkstätte des Massakers bei Wounded Knee in South Dakota. Da hätte der Staat und der Bund längst ein paar Dollars  spendieren müssen um diesen Schandfleck würdig zu gestalten. 


Nach langem Suchen fand ich endlich das angeblich

größte Windspiel der Welt. Es war kitschig, alt und ohne Funktion. Groß, ja, das größte keinesfalls.

 

Auch in Eureka Springs, Arkansas, sollte sich der gigantischte Schaukelstuhl, den es gibt, befinden.  Als ich mich bei Einheimischen erkundigte, wo denn das Ding steht, bekam ich nur Gelächter als Antwort. Auch verschiedene Passanten kannten die Sitzge- legenheit nicht. Viel Fragerei, bis ich endlich Platz nehmen konnte. Das war wieder ein Schuss in den Ofen, der Schaukelstuhl war groß, mehr nicht. 


Die Great River Road führt entlang dem Mississippi vorbei an 10 Staaten von Minnesota bis nach Louisiana. Auf Landkarten wird sie überwiegend als schön gekennzeichnet. Leider ist der Strom fast in der ganzen Länge durch Dämme geschützt, sodass man nur an wenigen Stellen das Wasser sehen kann. Gut, natürlich kann man aussteigen und den Damm hochgehen und dann weiter durch die teils roman- tische, oft auch ärmliche, ländliche Gegend fahren, vom Fluss aber sieht man von der Road aus wenig. Ich bin die River Road nur sporadisch in ver-schiedenen Staaten entlang gekurvt, beeindruckt hat mich die Straße  wenig.

https://experiencemississippiriver.com/

 


Bayou La Batre an der Küste von Alabama wurde mir angepriesen als ein wichtiger Ort für die Shrimps Fischerei. Das stimmt schon, aber die Fischer arbei- ten ausschließlich für die Industrie. Es gibt nicht ein Lokal, das fangfrisches Seafood anbietet. Und ich hatte mich so sehr auf die frischen Schalentiere ge- freut. Der Umweg war für die Katz.

 


Die Fahrt auf dem Skyline Drive über den Höhenzug des Shenandoah Nat. Parks hat mich enttäuscht. Die vielen Kurven haben mich nicht gestört aber die Bäume links und rechts der Straße lassen nur selten beidseitig einen Blick in die Täler zu. Nach zwei Stunden habe ich den Park wieder verlassen. 

Sicher ist die Fahrt im Herbst zur Laubverfärbung interessanter. Für Wanderer ist der Park ein Para-dies, das mit 800 km Wegen durchlaufen werden kann. Der Park ist auch ein Teil des des Appalachian Trail, davon gibt es im TV eine längere Dokumentation.


Eine Fahrt über die Chesapeake Bay Bridge im östlichen Virginia wird vielfach als Sensation ange-

priesen. Als Bauwerk stimmt das. Für mich als Filmer war es ein Reinfall, denn es gibt sehr wenig Ausbuch- tungen, in denen man auch zum Fotografieren anhal- ten kann.

http://www.cbbt.com/

 


Der Great Salt Lake in Utah stinkt im Sommer und Herbst zum Himmel. Der Geruch stammt vom veren-

deten Kleingetier am Uferrand des Sees. Dies ist besonders in der südlichen Hälfte des Gewässers un-erträglich.

 

Der Bonneville Speedway auf dem ausgetrockneten Teil des Salzsees war bei meinem Besuch nichts Weltbewegendes. Es kann sein, dass es bei stattfin- denden Rennen oder Versuchen anders ist. Ich war sehr enttäuscht über das rauhe Gelände. 


Enttäuschend sind die Eintrittspreise für die großen Parks. Disneyland in Anaheim/Los Angeles und auch in Orlando/Florida sind nicht unter 100$ zu bekom- men, die Kinderermäßigung ist nicht erwähnenswert.

Auch die Universal Studios sind nicht viel billiger, allerdings gibt es Discounts bis zu 15%.

Das Warner Brothers Studio kostet 75 bis 80$, es hat weniger Remmidemmi und man bekommt einen bes- seren Einblick in die Welt der Filmemacherei als im Universal.


Eine Bootsfahrt  mit einem Touristenboot  auf dem Lake Havasu war für mich recht langweilig und ohne Höhepunkte. Besser ist es, ein kleineres Boot zu mie-ten. Das bringt allerdings auch keine bessere Land-schaft.


Palm Springs, der Ort der Millionäre hat im Sommer-halbjahr recht günstige MHotelpreise. Die Fahrt mit der Seilbahn auf den nahen Berg ist nicht ganz billig und bringt oben außer einem obligatoischen Souve-nir Laden mit einem Lokal  nicht viel. Die Aussicht ist nur bei klarem Wetter gut und die Wanderwege sind wie bei uns im Harz oder im Bayerischen Wald.

Eine größere Wanderung zurück nach Palm Springs kann im Sommer anstrengend sein. Die reine Fahrt auf die San Jacinto Mountains sind besonders inter- essant für Leute, die wenig Gelegenheit hatten, in den Alpen Gondelfahrten zu unternehmen, aber oben ist halt quasi nix. Für mich Alpenländler enttäu-schend.


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                                                              Im Joshua Tree National Park


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