NEU für Kanada-Reisende!

Für die Einreise mit dem Flugzeug wird ab März 2016 für Kanada eine Art ESTA verlangt. Wird nicht verlangt für die Einreise auf dem Landweg mit einem Fahrzeug. 
   
   

Flüge - Einreise
Allen,  die zum ersten Mal fliegen, oder nicht gerne in ein Flugzeug steigen, sei an dieser Stelle gesagt, dass das Fliegen nicht eines der letzten Abenteuer unserer Zeit ist. Die Besatzung des Cockpits besteht aus gut ausgebildeten und verantwortungsbewussten Frauen und Männern. Nur bestens gewartete Maschinen dürfen in Deutschland landen und starten.

In der heutigen Zeit einen günstigen Flug zu buchen ist eine Wissenschaft für sich. Es ist hier von der Economy Class die Rede, also der oft abfällig genannten Holzklasse. Ja, selbst die hat noch bis zu 10 verschiedene Unterklassen mit unterschiedlichen Preisen. Keine Angst, bei keiner sitzt man auf Holz. Die Sitze für alle Passagiere haben die gleiche Breite und den gleichen Abstand, alle bekommen die gleiche Verpflegung. Den Unterschied machen die diversen Bedingungen aus, während man z.B. in der XY Klasse Umbuchungen oder Stornierungen vornehmen kann, geht das bei YX nicht. In der X Klasse werden Meilen gar nicht oder nur zur Hälfte gutgeschrieben, in der YY Klasse kann man Sitzplätze vorab reservieren und erhält Plätze weiter vorne usw. usw. Viele Airlines haben eine Economy Plus Klasse, da hat man einen ca. 10 Zentimeter weiteren Sitzabstand zum Vordersitz. Den Aufpreis erfahren Sie in Ihrem Reisebüro. So kann ein billiger Flug teuer werden, denn im Internet muss der passende Tarif mit den Bedingungen im Kleingedruckten gesucht werden. Auch wenn in einem Reisebüro der Flug 10 oder 20 Euro teurer (oder billiger) ist, sollte man das Büro vorziehen, denn dort wird geholfen, wenn es mit dem Flug nicht so geklappt hat.
Bei fast allen günstigen Klassen ist bei Buchung oder kurz danach die sofortige Bezahlung fällig, auch wenn erst in einem halben Jahr geflogen wird und es gibt meistens keine Erstattung, auch nicht bei Krankheit, deshalb ist es dringend erforderlich, eine Reiserücktrittskostenversicherung (was für ein Wort) abzuschließen, die dann im Krankheitsfall oder Arbeitslosigkeit den Flugpreis erstattet.
Absolut notwendig ist eine Krankenversicherung für das außereuropäische Ausland, also Nordamerika, die
ist für relativ wenige Euros zu bekommen.
 
Wichtig ist natürlich ein gültiger Reisepass, eine ESTA Registrierung ist unabdingbar. Bitte nur abschließen, wenn in der Homepage "gov" erscheint.    https://esta.cbp.dhs.gov  auf dem Formular oben rechts "deutsch" anklicken.
 
Angenommen, Flüge für den Juli werden im Januar gebucht und bezahlt, man bekommt keinen Urlaub (immer vorher festmachen) und muss stornieren. Der Flugpreis ist bei fast allen Klassen weg. Der ADAC und verschiedene Gold-Kreditkarten haben Versicherungen inkludiert.

Im Flugzeug erhalten Sie meistens besseres Essen, wenn kostenlos z.B. "vegetarisch, Seafood oder ähnliches" bestellt wird. 

 

Zu beachten ist bei einer Umsteigeverbindung die Aufenthaltsdauer bis zum Weiterflug. Wenn man z.B. in London oder New York 6 Stunden warten muss, kann man nicht schnell in die City fahren. Man hängt am Flughafen herum und langweilt sich und der erste Urlaubstag ist schon weg. Alles eine Preisfrage. Wer über eine europäische Stadt fliegt, also z.B. in Madrid umsteigt, hat ab dem jeweiligen Ort nur noch Durchsagen und Filme in englisch und der Landessprache.
 
 Wenn Sie in Amerika umsteigen, müssen alle Passagiere am ersten Flughafen in den USA durch die Pass- und mit dem Gepäck durch die Zollkontrolle (custom). Wer umsteigt, gibt das Gepäck sofort nach dem Zoll wieder auf, fragt nach dem richtigen Flugsteig für den Weiterflug und ab gehts. Der rote Pass muss noch 6 Monate gültig sein, auch Kleinstkinder brauchen einen eigenen Pass. Jeder Passagier muss spätestens einige Tage vor Abflug über das Internet das nicht mehr kostenlose ESTA Einreiseformular ausfüllen. Vorsicht, da wird geneppt. Achten Sie darauf, dass in der Adresse "gov" steht. Es wird eine Kreditkarte zur Bezahlung benötigt. 
Aufgegebene Koffer und Taschen dürfen nicht mehr abgesperrt werden. Über die Mitnahme ins Flugzeug von Trinkbarem und Kosmetika lässt man sich vor Abreise informieren. Die Bedingungen sind derzeit übertrieben.
Seit einiger Zeit ändern fast alle Airlines ihre Bedingungen, leider nicht zum Vorteil der Kunden, besonders was das Gepäck, das Hand- Gepäck und die Sitzplatzreservierung angeht. Holen Sie Erkundigungen ein!
Mittlerweile gibt es in einigen Orten bei der Einreise Automaten, Sie können wählen zwischen Schalter  und Automat.
 
Auf Inlandsflügen innerhalb der USA gibt es Essen nur gegen Bezahlung, auch dann, wenn der Flug noch 5 Stunden dauert und Sie nur auf dem Umsteigeflughafen auf Ihren Flug gewartet haben.
                                                                                             
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Leihwagen - Wohnmobil

Um einen Leihwagen zu bekommen, benötigt man eine Kreditkarte. Eine Prepaid-Karte wird vielfach nicht angenommen. Kreditkarten stellen Banken und Sparkassen aus. Oft sind sie bei laufendem Einkommen kostenfrei, Prepaidkarten kosten immer, mehr als 25€ Jahresgebühr sollten nicht bezahlt werden. M.E. sind günstige Prepaidkarten problemlos und schnell zu erhalten bei: www.payango.de sie werden hier und in Nordamerika überall angenommen wo es VISA oder MASTERCARD gibt und in jedem Kramerladen in USA & Canada kann man damit bezahlen solange der vorher aufgeladene Betrag noch nicht verbraucht ist. Eine Schufaauskunft wird bei Prepaidkarten nicht verlangt. Aber Vorsicht: Da diese Karten keine erhabenen Buchstaben und Ziffern haben, werden Sie meistens nicht bei Automaten oder im Flugzeug angenommen. Auch bei einigen HMotels, besonders in Las Vegas, New York usw. werden sie beim Einchecken abgelehnt, wobei sie bei Internet- oder telefonischen Reservierungen akzeptiert werden.

 

Auch weil inzwischen alle Gebühren für Brücken, Straßen usw. direkt über die Nummernschilder erfasst werden und durch den Vermieter verrechnet werden, kann nur eine normale Kreditkarte, also keine prepaid Karte  akzeptiert werden.

 

Leihwagen sollten bereits hier in einem Reisebüro gebucht werden, da sind die wichtigsten Versicherungen und meist ein Zweitfahrer inbegriffen. Wenn man ein Fahrzeug in einem anderen Staat als den der Anmietstation zurückgeben möchte, kostet das eine "oneway" Gebühr. Manchmal gibt es auch für oneways Sonderpreise. Für Kalifornien und Nevada fallen meist keine Rückführgebühren an.

Die meisten amerikanischen Autos haben einen relativ kleinen Kofferraum. Der Verbrauch ist wie bei uns. Der Wochenpreis ist immer günstiger als für einzelne Tage. Alle Fahrzeuge haben Automatik und Aircondition. Ab einer bestimmten Größe gibt es verschiedene Ausstattungen.

Wenn man kein eingefleischter Wohnmobilbenutzer ist, sollte man sich genau überlegen, was günstiger ist, Leihwagen und Motels oder ein Wohnmobil. PKWs haben unbegrenzte Freimeilen, bei den Wohnmobilen werden fast immer Meilen extra berechnet.

Vorteil WM: Übernachtungen können unabhängig geplant werden, die Frau des Hauses "darf" kochen wie zu Hause.

Nachteil WM: Relativ teuer, Campingplatzgebühren bis zu 40$ oder gar 50$ pro Nacht. Wildes Campen ist nicht überall erlaubt und gelegentlich auch nicht zu empfehlen. In den Nationalparks ist wildes Parken verboten. Spritverbrauch relativ hoch. Im Sommer im Tal des Todes verboten. Bestimmte Teile des WM sind nicht versichert.

Vorteil PKW: Günstiger wenn Auto nicht zu luxoriös und HMotels nicht zur Luxusklasse gehören. Einfacheres Fahren, besonders in San Francisco, New York usw. Parkplätze in Städten sind leichter zu finden. Selbst kochen und grillen kann man an vielen Stellen mit Tischen und Grillrosten

Nachteil PKW: Jeden Tag aus- und einladen, aber wenn man nur das Notwendigste mit in das Zimmer nimmt, ist es erträglich.

Motorräder können zwar in Amerika gebucht werden, auf der sicheren Seite ist man jedoch, wenn hier im Reisebüro gebucht wird. DER, Meiers's und der ADAC haben eine große Auswahl.

Die Benzinpreise können über www.gasbuddy.com abgefragt werden. Die Preise sind für Gallonen angegeben.

 

An den Tankstellen muss vor dem Betanken immer erst bezahlt werden, es sei denn man findet eine, die an der Zapfsäule eine Möglichkeit zur Kreditkartenzahlung hat. Man geht in den Kassenraum, gibt die Nummer der Säule an, hinterlegt entweder Kreditkarte oder Bargeld und tankt. Dann geht man wieder zur Kasse, gibt erneut die Nummer der Säule an und muss Kreditkarte unterschreiben oder man erhält das Restgeld. Wenn man nicht volltanken möchte, weil z. B. der Weg zum Flughafen keinen vollen Tank braucht, kann man auch 5 oder 10 Dollar hinterlegen, dann schaltet der Benzinhahn automatisch aus, wenn die Summe erreicht ist.

Bevor der Stutzen in die Tanköffnung gegeben werden kann, muss ein Hebel umgelegt werden.   

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